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Seit 1988 lebt der heute fast 65 Jahre alte und inzwischen pensionierte Polizeibeamte Hartmut Schröder

 
Hartmut Schröder Oldenburg

 

auf einem Restbauernhof in der Gemeinde Hude, im Ortsteil Holle. Grund, seinerzeit dort hinzuziehen war in erster Linie seine von Kindesbeinen ausgeprägte Passion für Pferde und Ponys.

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Bereits 1985 hatte Hartmut Schröder mit der Haltung und Zucht von Ponys (anfangs Shetland-, dann Welsh B Ponys) begonnen, doch schon bald war für diese auf dem kleinen Einfamilienhaus-Grundstück in Elsfleth nicht mehr ausreichend Platz. Und so siedelte die Familie Schröder mit ihren Kindern (drei waren bereits geboren, das vierte “unterwegs”) auf das ca. 4 ha große Anwesen in Hude /Holle um.

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Das erste Federvieh schaffte Hartmut Schröder bereits im Jahre 1975 an; in diesem Jahr verschrieb er sich dem Brieftaubensport und trat dem Braker Verein “Weserlust” bei. 1979 verschlug es ihn aus beruflichen Gründen für längere Zeit in das 320 km entfernt gelegene Hann. Münden im äußersten Südzipfel Niedersachsen, und so musste er diesen Sport wieder aufgeben

Doch die Liebe zu den “Rennpferden des kleinen Mannes” blieb, und so war seine Freude natürlich groß, als sein ältester Sohn Tjalf im Jahre 1994, damals 12 Jahre alt, in seine Fußstapfen trat und den Brieftaubensport zunächst in dem Elsflether Brieftaubenverein “Die Brieftaube” aufnahm und später im Verein “Drielake”, Oldenburg, fortsetzte

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Mit 21 Jungtauben ging Tjalf im August 1994 als allein reisender Jugendlicher an den Start und wurde in der damaligen RV Wesermarsch auf Anhieb 3. RV-Jungtiermeister.

Im Jahre 1976 bezog Hartmut Schröder sein erstes eigenes Domizil von seinen Eltern: Ein Einfamilienhaus in der Unterweserstadt Brake, welches zunächst kaum Gartenfläche besaß. Mit der Geburt des ersten Sohnes Tjalf im Jahre 1981 stellte eine Nachbarin den Schröders eine kleine Rasenfläche zur Nutzung zur Verfügung, welche direkt an das Haus grenzte.

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Bereits im nächsten Jahr entstand dort ein kleines, auf Pfähle gesetztes Hühnerhaus. Über die Zeitschrift “Geflügel- Börse” hatte sich Hartmut Schröder 12 Eintagküken der Rasse “Rebhuhnfarbige Italiener” schicken lassen, die unter einer Wärmelampe zunächst in einem der zwei Kinderzimmer heranwuchsen, bis sie, dem Daunenalter  entwachsen, in das neue Hühnerreich umgesetzt werden konnten.

Wiederum ein Jahr später, 1983, erblickte Sohn Reemt als zweiter Spross der Schröders das Licht der Welt, und natürlich stand jetzt das Kinderzimmer nicht mehr zur Kükenaufzucht zur Verfügung. Zwar war auf dem kleinen Rasengrundstück inzwischen auch eine Voliere errichtet worden, doch die war in der einen Hälfte von einem Paar “Silberfasanen” und in der anderen von jungen Wildenten besetzt. - Haus und Garten “platzten aus allen Nähten”, und so musste Ausschau nach einem größeren Biotop gehalten werden.

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Und, um es kurz zu machen, noch im Herbst 1983 war eines mit insgesamt 1.200 qm Grundfläche in der Seehafenstadt Elsfleth gefunden. Familie Schröder zog mit “Mann und Maus” nach dorthin um.

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Es waren immer noch die “Italiener”, die für das Frühstücksei sorgten. Zu den Silberfasanen hatten sich Zuchtstämme von Gold-, Diamant- und Königsfasanen  hinzugesellt.

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Dass auch dieses Areal nach nur knapp 6 Jahren zu klein geworden war, lag weniger daran, dass im Jahr 1986 Sohn Gjalt die Bubenschar auf die Zahl “drei” erhöht hatte und sich Ende 1987 nun ein viertes Kind ankündigte (am 30. Juli 1988 wurde Tochter Jobje geboren). Vielmehr war es erneut die wiederum expandierte Tierzucht und -haltung, die einen weiteren Umzug nötig machte.

Ausserdem hatte Hartmut Schröder im Jahre 1984 mit der Zucht von Shetlandponys begonnen, nachdem er eine nahegelegene Weide hinzupachten konnte. Und durch eine Reportage im Rundfunk war er auf das vom Aussterben bedrohte Kärntner Brillenschaf aufmerksam geworden, das er bald darauf auch in Elsfleth heimisch machte.

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Durch das seinerzeit stark gefährdete Kärntner Brillenschaf war Hartmut Schröder auf die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) aufmerksam geworden, und so wurde aus dem 1988 erworbenen Restbauernhof in Hude, Ortsteil Holle, sehr bald ein Reservat für eine ganze Reihe von Tieren, die vom Aussterben bedroht waren und auf der „Roten Liste“ der GEH standen.

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Die Italiener mussten den Westfälischen Totlegerhühnern weichen, einer alten Landrasse, die ihren Namen einer für die damalige Zeit recht hohen Legeleistung verdankte, so dass es hieß: „Die legen sich noch mal tot!“

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Den Westfälischen Totlegern blieb die Familie Schröder ca. 8 Jahre treu, wenngleich die Teilnahme an reinen Rassegeflügelschauen in diesen Jahren sehr in den Hintergrund trat.

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Da auf dem Holler Hof neben den Totlegern auch andere vom Aussterben bedrohte Tierrassen wie das Bunte Bentheimer Schwein, die Diepholzer Gans und die Pommernente gezüchtet wurden, machten die Schröders auf diese Tiere vor allem auf der Grünen Woche in Berlin und auf der Öko-Agrar in Schotten/Hessen aufmerksam.

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Jobjes Sauenritt
 in Schotten, Öko-Agrar

So kürte die GEH 1994 die Diepholzer Gans, das Westfälische Totlegerhuhn und die Pommernente auf der Grünen Woche in Berlin zu „der gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“.

Grüne Woche

Seit nunmehr 31 Jahren betreibt Hartmut Schröder schwerpunktmäßig die Zucht von Welsh Ponys der Sektion B. Der Stall Equus ist für die Bewahrung alter Blutlinien bekannt und genießt dafür über die Landesgrenzen hinausgehendes Ansehen.

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Den derzeitigen Tierbestand der Familie Schröder machen Lady Amherst Fasane, Lachtauben, Chinesische Zwergwachteln, Brieftauben, ein Schaf, zwei Zwergziegen, zwei Zwergkaninchen, Wellensittiche, Aquarium- und Gartenteichfische, eine Labrador Hündin und ein Parson Russell Terrier Rüde aus.

Gemischtes

 

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